Von Kindern für Kinder

 

Ende Sommer letzten Jahres stellte unser Trainer Thomas Clausen der Aikido-Jugendgruppe des TSV Grömitz eine ungewöhnliche Aufgabe: Sie sollten für das kommende Jahr einen Lehrgang organisieren, ganz alleine, einen nur für Kinder und Jugendliche.

Die Jüngeren waren direkt Feuer und Flamme, den Älteren dagegen war klar, dass das auch eine große Verantwortung war. Zunächst galt es, einen Lehrer zu finden. Jemanden, der möglichste viele Kinder und Jugendliche dazu bewegen kann, Mamas, Papas, Omas, Onkel oder aber den Trainer zu über­zeu­gen, sie zu einem Lehrgang nach Grömitz zu fahren. Das war nicht leicht, doch schnell war man sich einig: Patrick, das wäre toll! Patrick David (2. Dan) ist durch das jährlich stattfindende Samurai-Camp vielen jungen Aikidoka gut bekannt.

Als diese erste Hürde, die aus „Kleinigkeiten“ wie Kontakt aufnehmen, Kosten kalkulieren, Termin finden bestand, geschafft war, begannen die Fleißarbeiten: Jugendgruppen in der Umgebung ausfindig machen, Ausschreibung verschicken, Gildehalle reservieren, und, und, und. Aus dem ursprünglich angedachten Eintageslehrgang wurde ein Zweitageslehrgang und zog weitere Planungen nach sich. Thuy-An Tran hatte als Leiterin des Organisationsteams alle Hände voll zu tun. Aber bevor dies zu einem „Handbuch zur Organisation eines Lehrgangs“ ausartet, zurück zum Thema:

Unter dem Motto „Von Kindern für Kinder“ fand am 29. und 30. Mai 2010 erstmalig in Grömitz ein Jugendlehrgang statt. Einige, die gerne zum Lehrgang gekommen wären, hatten leider keine Fahrgelegenheit gefunden, andere dagegen hatten das Glück, dass ihr Trainer sie fuhr. Detlef Kirchhof hatte einen VW-Bus mit Jugendlichen seiner Jugend-gruppe aus Hohenwestedt vollgeladen, sie zum Lehrgang gebracht, nachts auf der Matte wenig Schlaf bekommen und am nächsten Tag wieder nach Hause gefahren. So etwas ist nicht selbstverständlich und ich finde, das sollte auch mal lobend erwähnt werden. Klasse Detlef!

Patrick David sah bei seiner Begrüßung in 29 freudig-gespannte Gesichter. Eigentlich noch ein paar mehr, denn alles, was über 21 Jahre alt war, musste vom Mattenrand aus zusehen. Aber auch von dort konnte man bereits bei Patricks Begrüßung erkennen: Das wird lustig und bekam eine erste Vorstellung davon, warum Patrick bei den Kindern und Jugendlichen so beliebt ist!

Es wurde viel gespielt und der Spaß daran verdoppelte sich, wenn alle begriffen hatten, wie man durch Zusammenarbeit schneller zum Ziel kommt (zum Beispiel beim Ketten-fangen).

Andere Spiele wiederum zielten auf Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen ab und lästige Auswärmübungen wurden durch fantasievolle Geschichten über Parkbänke, Bankräuber und Treibsand kurzweilig.

Patrick David sah bei seiner Begrüßung in 29 freudig-gespannte Gesichter. Eigentlich noch ein paar mehr, denn alles, was über 21 Jahre alt war, musste vom Mattenrand aus zusehen. Aber auch von dort konnte man bereits bei Patricks Begrüßung erkennen: Das wird lustig und bekam eine erste Vorstellung davon, warum Patrick bei den Kindern und Jugendlichen so beliebt ist!

Es wurde viel gespielt und der Spaß daran verdoppelte sich, wenn alle begriffen hatten, wie man durch Zusammenarbeit schneller zum Ziel kommt (zum Beispiel beim Ketten-fangen).

Andere Spiele wiederum zielten auf Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen ab und lästige Auswärmübungen wurden durch fantasievolle Geschichten über Parkbänke, Bankräuber und Treibsand kurzweilig.