Präsentation von AIKIDO
und dem „Samurai-Camp 2006“
auf dem Fachtag „Ferien, Freizeiten, Fahrten – Die Vielfalt des Sports“
im Zuge der Vollversammlung der Sportjugend Schleswig-Holstein (SJSH)
am 24.03.2007 in Heide
|
Am Samstag, den 24.03.2007 präsentierten Ingo Fassbender, ein Betreuer des Samurai Camps, mit den Zeltlager erprobten jugendlichen Aikidoka seines Heimatvereines TSV Wattenbek, nämlich Melanie, Rebekka, Meike und Jessica Aikido in Heide. Hier sein persönlicher Bericht: "Die Mädchen waren hoch motiviert. Schließlich waren sie von unserem Trainer Pieter zwei Wochen lang mit einem eigenen Spezialtraining vorbereitet worden. So gab es während der Fahrt viel zu fachsimpeln, aber auch Neuigkeiten aus Schule und Freizeit wurden ausgetauscht. Die Zeit verging im Fluge. Der zähflüssige Verkehr wurde von meinen Mitfahrern gar nicht wahrgenommen. Nachdem wir das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Heide ohne Mühe fanden, waren wir sogar eine halbe Stunde früher dort als ursprünglich geplant. Zunächst erkundeten wir, wo genau wir unseren Stand aufbauen sollten. Der Weg erwies sich dann doch länger als erwartet und trotz strahlender Sonne recht frostig und stürmisch. Aber auch hier hatten wir keine Probleme, zuerst die Sporthalle und dann unsere Ausstellungsplätzchen samt Pinwand zu finden. Also alles zurück zum Auto, um das Ausstellungsmaterial und die Taschen zu holen. Teilweise blies der Wind diesmal so heftig, dass wir wirklich Mühe hatten, alles vollzählig ans Ziel zu bringen. Zumindest hatten wir diesmal unsere Jacken an. Ein leichtes Unbehagen überkam uns, als wir feststellten, dass alle anderen Stände bereits mehr oder weniger fertig aufgebaut waren. Nachdem wir unsere
Dienstkleidung angelegt hatten (weißer Anzug mit farbigen Gürteln),
begannen wir also unverzüglich mit dem Anbringen unserer
Ausstellungsstücke. Etliche Fotos aus dem Samurai-Camp 2006, selbst
erstellte Plakate (allerdings nicht von uns), Bilder und Collagen mit
Berichten zum Thema AIKIDO fanden ihren Platz. Fast pünktlich um 13.00
Uhr waren wir dann auch tatsächlich fertig.
Nach einem kurzen Warmlaufen begannen wir einige Techniken vorzuführen. Die jeweils letzte Phase, den Gegner am Boden zu fixieren oder abzuwerfen, konnten wir nur andeuten, da keine Matten zur Verfügung standen. Bei den Mädchen kam deshalb etwas Unmut auf. Irgendwie war es so nicht dasselbe. Da sich der Andrang der Besucher aber noch in Grenzen hielt, wurde deshalb zunächst einmal die Halle erkundet, viel Infomaterial, Luftballons, Schlüsselbänder u. ä. erbeutet. Für ein Preisausschreiben mussten Antworten zu diversen Fragen zum Land Schleswig-Holstein gefunden und dazu die einzelnen Stände genauer untersucht werden. Darüber hinaus standen eine Reihe Spielgeräte sowie eine Kletterwand zur Verfügung, die unsere Aikidoka ausgiebig nutzten.
Auch haben wir diverses Infomaterial zum AIKIDO verteilt und immer wieder auf unsere Internet-Seite verwiesen. Daneben ließen viele aber auch einfach nur die Fotos und Plakate auf sich wirken.
Der Abbau verlief etwas schneller als der Aufbau. Wohl auch, weil jetzt der zweite Höhepunkt des Tages näher rückte. Nach Verstauen von Taschen und Material und wenigen Minuten Fahrt, erreichten wir die Schwimmhalle in Heide. Bei großer und kleiner Tunnelrutsche, 1- und 3-Meter Brett, großem Schwimm- und Spielbecken mit Bällen sowie einem Thermal-Sole-Bad wurde es nicht langweilig. Das Wasser war in allen Becken angenehm warm. Sogar einen sehr kurzen Ausflug ins Außenbecken haben wir unternommen. Wegen des eisigen Windes ging es aber nach einmaligem Benutzen der Außenrutsche sofort wieder zurück in die warme Halle. Nach rund zweieinhalb Stunden mussten wir dann aber doch langsam an die Heimfahrt denken. Klar, dass sich nach so viel Action langsam auch der Hunger einstellte. Bevor wir uns also wirklich aufmachten, gab es noch einen Abstecher zum „Amerikaner“ zu „frittierten Kartoffelstäbchen“ und „Rinderhacksteak an Gebackenem mit einer „Sauce de Tomate“. Mit vollem Bauch ging es dann aber wirklich Richtung Heimat. Inzwischen war es zwar schon stockdunkel, aber von Müdigkeit noch keine Spur. Den gesamten Heimweg über wurde ein Lied nach dem anderen gesungen. Und nachdem das englische Repertoire aufgebraucht und der Monsun durchschritten war, wurde auch auf Klassiker wie „Hänschen klein“ zurückgegriffen. Um 21.15 Uhr waren dann alle wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Jetzt doch ein wenig müde und erschöpft, aber auch mit dem guten Gefühl, neben Spaß und Spiel etwas für den eigenen Sport getan zu haben. Vielen Dank, Mädels!
Auch der Aikido-Verband Schleswig-Holstein bedankt sich recht herzlich für die spontane Bereitschaft und den persönlichen Einsatz trotz Knieverletzung am Fachtag „Ferien, Freizeiten, Fahrten – Die Vielfalt des Sports“ der Sportjugend Schleswig-Holstein unser Samurai Camp und das Aikido vorzustellen.
|
|
|
|
|
| Fotos: Ingo Faßbender | |